Es geht wieder los!

Ab 1. Juli fahren wir wieder hinaus zu den Walen und Delfinen. Wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen jetzt schon einen entspannten Urlaub. Informationen zu den notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen finden Sie unter Ausfahrten.

Bis bald in Tarifa, Katharina Heyer und das firmm-Team

Bericht von Bernd Nies

Bernd und Ewan
Bernd und Ewan

Text: Bernd Nies

Hallo, ich bin Ewan, der kleine Tümmler und halte seit dem 26. September 2011 meine Eltern Tag und Nacht mit wunderschönen Walgesängen auf Trab. Mein Papi kommt schon seit 2005 fast jedes Jahr nach Tarifa, um für Firmm schöne Fotos von Walen und Delfinen zu schiessen. Letztes Jahr konnten Papi und Mami nicht kommen, weil ich noch im Bauch vom Mami drin war. Dieses Jahr bin ich zum ersten mal in Tarifa und so überwältigt von all den vielen neuen Eindrücken, dass ich fast jede Stunde einen Pfuus machen muss, um all dies zu verarbeiten. Darum meint Mami, dass ich noch zu klein sei, um eine zweistündige Whale Watch Ausfahrt auf dem schaukelnden Firmm-Boot machen zu können. Ich hab jetzt sowieso viel mehr Spass daran, anderen Leuten zuzuschauen und sie bis über beide Ohren zahnlos anzugrinsen. Da ich nicht dabei war, lass ich nun Papi weiter erzählen:

Auf einer Ausfahrt hatten wir das Glück, vier Pottwale zu sichten, darunter auch der fast ständig schlafende Fernando, benannt nach dem jüngsten Marinero bei Firmm. Zwei tauchten nahe beim Boot in die Tiefe und präsentierten ihre Fluke. Der Wind legte sich und das Meer zeigte sich spiegelglatt. Doch wo versteckten sich die Grindwale und Delfine? Sie waren nirgends zu finden. Waren eventuell schon die Orcas im Anmarsch? So richtete sich das Augenmerk auf die vielen Mola Molas (Mondfische), welche knapp unter der Wasseroberfläche daher taumelten. Doch schon auf der nächsten Fahrt fanden wir uns inmitten über 200 gestreiften und gewöhnlichen Delfine, welche auf der Jagd in hohem Tempo durchs Wasser flitzten.

Gegen Schluss unseres Besuches zeigte sich das Meer wieder von seiner gewohnten rauhen Seite, so dass fast jede Ausfahrt von Lauten begleitet wurden, die den Brunftschreien von Hirschen zum Verwechseln ähnlich klangen: Einige Passagiere machten Inventur ihres letzten Frühstücks. Diese seltsamen Laute schienen grosse Tümmler und junge Grindwale regelrecht ans Boot zu locken, welche sich regelrecht um die Bugwelle des Schiffes drängten.

Von all dem hat mein kleiner Tümmler nichts mitgekriegt, da er viel lieber mit Grosi am schaukeln oder sändelen war. Aber er hatte trotzdem einen Heidenspass und ich hoffe, dass in einigen Jahren all die Wale und Delfine noch in der Strasse von Gibraltar sein werden und ich sie mit meinem Sohn besuchen darf.

Bernd Nies
12. Juni 2012

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