Fernando

Fernando kennen wir seit dem 30.07.2011. Fernando wurde von einer Forschergruppe gechipt, um seine Bewegungen via Satellit verfolgen zu können. Der arme Fernando hat seither sichtlich Komplexe und ist oftmals fernab von seiner Gruppe zu sehen.

Leider ist Fernando aufgrund dieses Senders erkrankt, denn es ist noch immer ein Stück Metall in seiner Finne. Es scheint, als wolle er mit seinen Rufen sagen: „Lasst mich in Frieden leben!“

Pate von Fernando werden

Durch Forschung und Information wollen wir auf die Situation der Delfine in der Straße von Gibraltar aufmerksam machen und zur Sensibilisierung beitragen. Danke, dass Sie uns mit einer symbolischen Patenschaft dabei unterstützen!

So erlebten wir Fernando seit Beginn unserer Patenschaftsaktion:

2014

Fernando sahen wir wohl fast am meisten von allen Patentieren. Er bewegt sich immer in einer der ersten Gruppen, welche vom Mittelmeer her in die Straße von Gibraltar ziehen. Wir interessieren ihn wenig und er taucht mit seinen beiden Gefährten, beides große Männchen, oft lange ab. Seine Narbe, von einem unsauber angebrachten Chip, ist immer noch gut sichtbar.

2015

Auch in diesem Jahr sahen wir Fernando sehr oft. Seine runde weiße Narbe ist unmerklich kleiner geworden.

Er bewegt sich in einer Dreier-Gruppe, in seiner Begleitung ist immer Dientes. Da Fernandos Gruppe oft sehr lange taucht, verbringen wir nie viel Zeit bei dieser Familie.

2016

Fernando und Dientes schwimmen immer noch unzertrennlich zusammen mit noch einem dritten Grindwal. Sie tauchen auffallend lange, sodass wir uns dann oft entfernen, um sie nicht zu stören.

2017

Wieder sahen wir Fernando stets mit Dientes und einem dritten Grindwal zusammen. Wir wissen, dass sie oft lange tauchen und entfernen uns jeweils relativ schnell, um sie nicht zu stören.

Sie scheinen die ganze Population von Grindwalen anzuführen, denn wir begegnen ihnen immer als erster Gruppe, wenn sie vom Mittelmeer kommend Richtung Atlantik schwimmen.

2018

Fernando haben wir über 50-mal beobachten können, immer begleitet von Dientes und dem dritten Grindwal ohne Namen. Wir haben uns immer gefragt, ob der Dritte im Bund ein Weibchen oder ein Männchen ist.

Fernandos weißer Fleck an der Finne hat sich gut vom ehemals angebrachten Sender erholt. Man sieht den Fleck noch, er wird aber Jahr für Jahr kleiner.