Es geht wieder los!

Ab 1. Juli fahren wir wieder hinaus zu den Walen und Delfinen. Wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen jetzt schon einen entspannten Urlaub. Informationen zu den notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen finden Sie unter Ausfahrten.

Bis bald in Tarifa, Katharina Heyer und das firmm-Team

Unsere Patentiere in der Saison 2015

von Katharina Heyer

Fotos: firmm

Auf vielen erfreulichen Ausfahrten haben wir die meisten unserer Patentiere häufig gesehen, einige allerdings eher selten. Sie kamen zum Teil vertrauensvoll ans Boot, während andere in gebührendem Abstand blieben.

Grindwale:

Baby Hook, ein häufig gesichtetes Weibchen kommt gerne ganz nahe ans Boot. Sie bewegt sich meistens in der Familie mit Edu und Pedro. Sie liebt es unter dem Boot durch zu tauchen und hält sich oft auch länger unter demselben auf.

Pedro, ein eher jüngeren Grindwal, kennen wir seit 1.Sept. 2012. Ihn haben wir nun neu als Patentier aufgenommen. Wir sehen ihn häufig zusammen mit Baby Hook. Er lebt gut behütet in der Familie von Edu

Baby Hook Pedro 

Edu ist der Pilot dieser großen Familie. Er ist meist mittendrin und man hat das Gefühl, dass er seine Familie gut umsorgt. Edu ist uns in bester Erinnerung, wie er sich damals um den verletzten Curro gekümmert hat.

Fernando sahen wir wohl fast am meisten von allen Patentieren. Er bewegt sich in einer 3-er Gruppe, taucht oft sehr lange, sodass wir uns nie lange Zeit bei dieser Familie aufhalten. Seine runde weiße Narbe, die von einem unsauber angebrachten Chip herrührt, ist unmerklich kleiner geworden. In seiner Begleitung ist immer Dientes.

Edu Fernando 

Dientes mit den kleinen „Zähnchen“ an seiner Rückenflosse, sahen wir ausnahmslos zusammen mit Fernando. Er oder sie ist etwas kleiner, und da wir Dientes noch nie mit einem Jungen gesehen haben, nehmen wir an, dass es sich um ein Männchen handelt. Die Zukunft wird zeigen, ob wir richtig liegen….

Franzfin, mit seiner gut erkennbaren Rückenflosse ist ein eher großes Männchen. Er hält sich meist unweit von Edu’s Familie auf.

Dientes Franzfin 

Nina, die stolze Mutter eines Jungen vom Sommer 2014, sehen wir oft. Sie ist immer in Begleitung ihres kecken Jungen das oft neugierig ans Boot kommt, hoch guckt und unten durch taucht. Somit sehen wir Nina auch oft. Sie ist eines der beliebtesten Grindwal Weibchen geworden.

Nuevo erkennt man gut. Er ist seit seiner Verletzung eher scheu geworden und wir sehen ihn eher weiter weg vom Boot. Wie es aussieht, hat er sich jedoch von seiner Verletzung erholt.

Nina mit Jungem Nuevo 

Johnny hatte im September Pech. Wir entdeckten ihn, als ein mindestens 6-8 Meter langes Seil sich um seine Schwanzflosse gewickelt hatte und er es hinter sich her zog. An der Schwanzflosse hatte er bereits eine Einschnittwunde. Sierra und Ponce bemühten sich beide um ihn und sie versuchten, das Seil wegzubekommen. Mehrere Tage sahen wir ihn damit. Die Erleichterung kam am 2.Okt., als wir ihn ohne das Seil entdeckten.

Sierra hat seit kurzem eine kleine Scharte an ihrer Finne. Sie war fast ausnahmslos mit Johnny und auch Ponce unterwegs. Häufig kam sie ans Boot und man konnte ihre sägeartigen Einkerbungen an der Rückenflosse gut erkennen.

Johnny Sierra 

Ponce scheint das Leittier zu sein in seiner Familie. Er ist einer der stattlichsten Grindwale in der Straße von Gibraltar. In seiner Familie ist Sierra wohlbehütet.

Zackzack mit der verletzten Rückenflosse war auch im vergangenen Sommer fast ausnahmslos von ihrem inzwischen 3 jährigen Jungen begleitet. Das Junge ist bereits größer als seine Mutter. Seit ein paar Wochen aber, sehen wir Zackzack auch alleine, allerdings integriert in einer größeren Gruppe von ca. 7 Grindwalen.

Ponce Zackzack mit Nachwuchs 

Mocho das kleine Weibchen haben wir nicht oft gesehen, oder evt. aus der Ferne nicht immer erkannt. Sie schien eher scheu zu sein und wir haben sie nur wenige Male am Boot gesehen.

Gorro’s Familie haben wir oft als erste Gruppe angetroffen. Seine gerade Rückenflosse ist auch aus weiter Ferne gut erkennbar. Er hat eine neue winzige Einkerbung. Seine Familie bestand meistens aus 2 Weibchen und einem jungen Grindwal.

Mocho Gorro 

Mariano haben wir nur ganz wenige Male anfangs der Saison gesehen. Es ist denkbar, dass er sich nicht den ganzen Sommer in der Straße von Gibraltar aufgehalten hat.

Vicente mit seiner Rückenverletzung haben wir nicht oft gesehen. Vorwiegend sahen wir ihn am Anfang der Saison, und dann wurde er im Herbst von einem Segelboot aus gesichtet. Sein Verhalten werden wir im Auge behalten.

Mariano Vicente 

Gonzo haben wir im vergangenen Sommer nur 2-mal gesehen. Er könnte sich an geschütztere Orte zurückgezogen haben. Es wird sich zeigen, ob er wieder öfters auftaucht oder ob seine Verletzung vom letzten Jahr ihm zu schaffen macht.

Gonzo 

Delfine

Lolly haben wir oft gesehen inmitten einer größeren Familie. Ihr Pilz an der Rückenflosse ist stabil. Sie kommt nach wie vor häufig ans Boot und taucht auch unten durch.

Puzzle ist sehr sozial und immer in einer größeren Familie integriert. Es scheint ihr gut zu gehen und da sie nicht mehr zu den Jüngsten zählt, verhält sie sich eher zurückhaltend.

Lolly Puzzle 

Baby Leila ist natürlich weiter gewachsen. Sie hält sich nun nicht mehr ständig bei ihrer Mutter Melissa auf. Sie gehört zu den lebhaften „Teenagern“, die uns oft unterhalten. Rolling, Spyhopping und Tailing gehören zu ihren Kunststücken. Gerne schwimmt sie vorne am Bug mit.

Cutty sehen wir auch immer in einer größeren Familie. Sie scheint ein fürsorgliches Weibchen zu sein und begleitet daher die Jungen immer mal wieder in die Nähe des Bootes.

Baby Leila Cutty 

Salto ist nach wie vor ein sehr lebhafter Delfin. Oft von weitem, dann aber als Überraschung auch wieder in nächster Nähe springt er in die Luft und entreißt den Gästen auf dem Boot Ahs und Ohs!

White Cap ist noch ein junger Delfin, den man sehr gut an seiner weißen Finne erkennt. Es hat in seiner Familie noch mehr Delfine mit ähnlichen weißen Flecken an den Rückenflossen, allerdings nicht so ausgeprägt wie White Cap. Wir sind gespannt, ob es so leuchtend weiß bleibt, oder über den Wintern langsam heller wird.

Salto Whitecap 

Orcas

Matriarchin ist die alte Großmutter dieses Rudels. Sie sichteten wir immer mal wieder, jedoch nicht so häufig wie die Jahre zuvor. Sie bewegt sich immer in einer Schule von 5-7 Orcas und meistens ist Camacho im weiteren Umkreis zu sehen.

Camacho hat uns große Freude bereitet, als er diesen Sommer wieder aufgetaucht ist. Er ist meistens weit weg vom Boot und oft auch eher alleine unterwegs.

Matriarchin Camacho 

Camorro das junge Männchen und ein Nachkomme von Camacho, haben wir im vergangenen Sommer immer in seinem Sub Rudel gesehen mit total 7-9 Orcas. Der kleine Wilson mit Mutter und Tante Lucia gehören zu seiner Familie. Wir haben oft beobachtet, wie er den Jungen Thunfischstücke abgab und ihnen geduldig das Fressen dieser Beute beibrachte.

Baby Wilson ist schnell der Liebling unserer Gäste geworden. Ein kecker und zutraulicher Junge, der oft am Boot war, es umkreiste und neugierig hochguckte. Oft spielte er mit den andern 3 Jungen oder war am Lernen, wie man Thunfisch frisst.

Camorro Baby Wilson 

Pottwale

Cicatriz haben wir im vergangenen Sommer nicht gesehen. Wir haben sehr viel weniger Pottwale gesehen als im Vorjahr. Observador war mal kurz in der Straße von Gibraltar. Er kam wieder in die Nähe des Bootes und schaute sich neugierig um. Aber schon am nächsten Tag war er nicht mehr auffindbar.

Observador 

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