Es geht wieder los!

Ab 1. Juli fahren wir wieder hinaus zu den Walen und Delfinen. Wir freuen uns, Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen jetzt schon einen entspannten Urlaub. Informationen zu den notwendigen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen finden Sie unter Ausfahrten.

Bis bald in Tarifa, Katharina Heyer und das firmm-Team

Sensationelle Ausfahrt im Oktober, inklusive Überraschung

von Katharina Heyer

Fotos: firmm

Der 11.Oktober sollte ein ganz besonderer Tag werden. Trotz starkem Regen in der Früh und am Vormittag, entschlossen wir uns zwei Ausfahrten gegen Mittag beziehungsweise Nachmittag zu planen. Schon die erste Ausfahrt war sehr schön; wir sahen drei verschiedene Tierarten: Gewöhnliche Delfine, Große Tümmler und Pilotwale. Die Großen Tümmler sprangen und waren sehr aktiv. Doch keiner von uns hatte eine Vorstellung in welcher Art diese Ausfahrt noch durch die nächste getoppt werden sollte.

Wie verließen den Hafen gegen 15.00 Uhr und schon bereits nach etwa 20 Minuten, noch auf der spanischen Seite der Straße von Gibraltar, hatte ich mehrmals Blas entdeckt. Ich dachte sofort, dass das nicht die Atemwolken von Delfinen oder Grindwalen sein konnten. Es musste etwas Größerer sein, außerdem war das nicht die Gegend in der sich die Grindwale normalerweise aufhielten. Als wir näher kamen, sollte sich meine Vermutung bestätigen. Es war etwas Größeres. Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich drei Orca-Mütter samt ihren Jungen sah.

Orcas im Oktober? Nachdem wir sie dieses Jahr nicht oft gesehen hatten, war das wirklich eine große Überraschung. Die drei kleinen Orcas waren verschiedenen Alters. Eines war gerade erst etwa eine Woche alt, wir nannten es sofort Tina. Die Farbe, die ansonsten bei Orcas weiß strahlt, war bei diesem kleinen Tier noch orange-stichig gefärbt. Daran kann man ganz leicht erkennen, dass es erst ein paar Tage alt ist. Das andere Kalb war Jara, sie hatten wir schon diesen Sommer gesehen. Der dritte im Bunde war vermutlich Baby Wilson, aber das können wir nicht ganz sicher bestätigen. Die drei schwammen hinter ihren Müttern her in Richtung Atlantik. 45 Minuten konnten wir sie beobachten. Die zwei älteren Jungtiere kamen sogar neugierig neben und unter das Boot. Die Aufregung bei den Gästen war groß. Aber auch unsere Crew war ganz aufgeregt. Sofort wurden die Handys gezückt und unzählige Fotos gemacht.

Ich überlegte mir noch kurz, den Orcas in Richtung Atlantik zu folgen, weil ich dort die Männchen vermutete. Leider hielten mich die großen Flutwellen davon ab, die wegen des Gezeitenwechsels entstanden waren. Trotzdem kamen wir glücklich und zufrieden nach zwei aufregenden Stunden zurück nach Tarifa.

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