Aktuelle Informationen

Das Corona-Virus wütet überall und so konnten auch wir leider nicht wie geplant in die neue Whale-Watching-Saison starten. Wir informieren Sie auf unserer Webseite und auf Facebook, sobald wir wissen, wann wir wieder hinausfahren dürfen.

Sie können aber gerne schon einen Gutschein für Ihre nächste Beobachtungstour kaufen und helfen uns damit, diese schwierige Zeit zu überbrücken.

Bleiben Sie optimistisch und gesund!

Alles Gute, Katharina Heyer und das firmm-Team

Rosa Flamingopracht am Himmel und ein kleiner Versprecher mit gutem Ende

von firmm Team

Text: Jessica Baum, Fotos: firmm

Auf der 12 Uhr Ausfahrt am 21.08.14 hatten wir das Glück, sehr seltene Gäste in der Meerenge von Gibraltar beobachten zu dürfen. Schon kurz nach dem wir den Hafen von Tarifa verlassen hatten, konnten die Gäste und ich die Stimme von Katharina Heyer durch das Mikrofon hören, die verkündete, dass wir gerade Flamingos am Himmel beobachten können! Ein wirklich besonderer, vor allem auch seltener Anblick, da man die Tiere leider nicht mehr sehr häufig am südlichsten Punkt Europas beobachten kann.

Flamingopracht  

Das sollte aber nicht die einzige Überraschung für unsere Gäste sein. Bald nach unserem Zusammentreffen mit den Flamingos, fanden wir auch schon auf Grindwale. Die Grindwale sind normalerweise eher ruhige Zeitgenossen, da sie ja nachts aktiv sind um Kalmare jagen. Deshalb schwimmen sie tagsüber eher gemächlich an der Wasseroberfläche, um besonders am Morgen schlafen zu können. Doch dieses Mal verhielten sich die Tiere anders. Sie waren sehr verspielt, kamen aus freien Stücken zu unserer „Spirit“ geschwommen. Auch einige Jungtiere konnte man in der Gruppe beobachten. Die Tiere drehten sich auf den Rücken, zeigten uns ihren Bauch mit dem wunderschönen, weißen Muster, das sich deutlich von dem Rest ihres überwiegend schwarzen Körpers abhebt. Einige Grindwale konnten wir auch bei dem sogenannten „Spy Hopping“ beobachten. Dabei strecken die Tiere ihren Kopf fast senkrecht aus dem Wasser, um das Geschehen um sich herum besser beobachten zu können!

Grindwal zeigt Bauch Grindwal auf dem Rücken Grindwalkalb 

Wir trafen auf noch eine weitere Gruppe, die sich auf unser Boot zu bewegte. Katharina verkündete über das Mikrofon „Da kommen die Orcas angeschwommen!“ Natürlich liefen sofort alle Gäste und auch ich zum Bug, denn Orcas sind ja eine echte Sensation, vor allem da dies eine zweistündige Tour war. Die Orcas sichten wir – mit etwas Glück – normalerweise nur auf den dreistündigen Fahrten, da wir dafür einfach weiter auf den Atlantik hinausfahren müssen, weil sich die Orcas in dem Gebiet der Fischer aufhalten.

Ich dachte auch für einen Moment „Hmm… Komisch. Das sind doch immer noch die Grindwale!“ Aber da bemerkte Katharina schon selbst ihr kleines Missgeschick und klärte die Gäste auf. Sie hatte sich versprochen.

Wo es jetzt schon einmal ausgesprochen war, wäre es natürlich ein perfekter Abschluss für diese Tour, wirklich noch auf Orcas zu treffen. Wir mussten, um die Orcas zu finden, sehr weit in südliches Gebiet fahren.

Eigentlich dürfen wir dort gar nicht hinfahren, da es sich um marokkanisches Gewässer handelt. Katharina hat aber extra via Funk bei Tanger Traffic angefragt, ob wir uns ausnahmsweise in diesem Gebiet aufhalten dürfen. Wir durften, und tatsächlich! Die Mühe hat sich gelohnt! Weiter vorne warteten die Orcas auf uns. Alle Gäste waren total aus dem Häuschen, da es doch schon etwas sehr Besonderes ist, diese anmutigen Tiere in der Wildnis beobachten zu können.

Jung und erwachsen beieinander  

Nachdem wir die Orcas eine Weile begleitet haben, mussten wir uns leider schon wieder gegen 13.30 Uhr auf den Rückweg nach Tarifa begeben, da wir uns auf der Suche nach den Orcas ein großes Stück von unserem Heimathafen entfernt hatten. Eine wirklich tolle Ausfahrt, die sicher allen in Erinnerung bleiben wird.

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