Unsere Weltmeere, unsere Verantwortung - Zum Tag der Ozeane am 8. Juni
16.06.2009 17:18 von firmm Team
Text: Katharina Heyer, Pia Ackermann
Fotos: firmm
In Tarifas Schulen zeichnen die Kinder am „Tag der Ozeane“ zum Thema Meer, Wasser und Fische. Um sie zum Nachdenken anzuregen, hat firmm einen Wettbewerb ausgeschrieben. Die 50 besten Zeichnungen werden in den nächsten Tagen ausgewählt. Die Gewinner und Gewinnerinnen dürfen mit dem neuen Boot „firmm Spirit“ den Walen und Delfinen fahren. Im Herbst wird Jörn, unser Meeresbiologe, das Thema mit Vorträgen vertiefen. Es ist so wichtig, dass die junge Generation hier versteht, dass zum Beispiel der Hafen von Tarifa unbedingt sauberer gehalten werden müsste; dass bei einem Ölwechsel in den Fischerbooten das Öl ordentlich entsorgt werden sollte, dass keine Fischernetzreste einfach dem Meer überlassen oder Plastiktüten nicht einfach unbedacht weggeworfen werden sollten, um mit dem nächsten Levante unweigerlich im Meer zu landen. Es gibt hier noch so vieles, worauf geachtet werden könnte, um wenigstens einen bescheidenen Beitrag zu leisten, damit die Meere weniger verschmutzt und ausgebeutet werden!


C.E.I.P. „Ntra Sra de la Luz“ 5. und 6. Klasse



C.E.I.P „Virgen del Sol“ 5. und 6. Klasse
Wie wichtig der Schutz dieses Lebensraums ist, wird uns gleich am nächsten Morgen nach dem "Tag des Ozeans" vor Augen geführt. Während die Kinder in den Schulen eifrig am Zeichnen sind, beobachten die Gäste auf unserem Boot eine äusserst aktive Gruppe von Grindwalen. Es ist eine große Familie mit vielen spielfreudigen Jungen. Eine Gruppe Tümmler schwimmt heran und mischt sich unter die Grindwale. Prompt ahmt ein besonders aufgewecktes Grindwaljunges das Tailslapping (mit der Schwanzflosse schlagen) eines Tümmlers nach.

Überhaupt sind die Jungtiere dieser Gruppe sehr keck, sie schwimmen ohne Angst dicht an das Boot heran. Neugierig strecken sie ihre runden Köpfe aus dem Wasser und beäugen die Passagiere.



Was läuft denn da drüben ab? Eine Paarung! Dabei helfen andere Grindwale mit, indem sie die Körper der sich paarenden stützen. Ein richtiges Teamwork also, das dem Fortbestand der ganzen Familie dient.



Diese ganz besondere Fahrt wird auf dem Rückweg gar noch durch einen auftauchenden Finnwal gekrönt.

Hoffen wir, dass die weltweiten Aufrufe zum „Tag der Ozeane“ fruchten, die Ausbeutung und Verschmutzung endlich gestoppt wird, damit auch weiterhin möglichst viele Menschen diese wundervollen Tiere in Freiheit beobachten können!


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