UPDATE: Das kaputte Unterseekabel und die Folgen

von firmm Team


Text:
Sebastian Fritz, Foto: Thomas Brückmann

Wie das regionale Onlinejournal Tarifaaldia berichtet, fand am 27.01.2017 eine Unterredung zwischen dem Betreiber des gerissenen Unterseekabels REE, den Fischern und dem Bürgermeister Tarifas statt. Dort sei bestätigt worden, dass bei dem Vorfall am 14.10.2016 rund 33 Kubikmeter Kühlmittel in die Straße von Gibraltar ausgelaufen sind.

Laut REE bestehe durch diese Verschmutzung allerdings keinerlei Gefahr für die Umwelt. Es handele sich bei diesem Kühlmittel um biologisch abbaubares Öl, dass in 24 Tagen im Wasser verschwinde, so die neue Version von REE.

Daher weist REE den ursprünglich von den Fischern vermuteten Zusammenhang des Kabelrisses als mögliche Ursache des Rückganges der Fischbestände ebenso wie Entschädigungszahlungen zurück.
REE schien jedoch sehr an einer Beruhigung der Gemüter gelegen zu sein und zeigte sich bereit zu diesem Zweck auch finanzielle Mittel einsetzen zu wollen. Laut Onlinejournal ciudaddetarifaalminuto wurde den Fischern von REE daher „im Sinne guter Nachbarschaft“ zugesagt eine von Fischern und Stadt Tarifa lange geplante wissenschaftliche Untersuchung der Fischgründe zu finanzieren

Am selben Tag erreichte REE in Algeciras übrigens den zweiten Platz beim jährlichen Negativpreis „ATILA“ der Umweltschutzorganisation AGADEN. Erarbeitet hat sich REE diesen durch seine Vertuschungstaktik und Intransparenz in Bezug auf die Auswirkungen des Kabelrisses.

Artikel bei Tarifaaldia (spanisch) :
http://tarifaaldia.opennemas.com/articulo/actualidad/ree-no-indemnizara-rotura-cable-financiara-estudio-pesquero/20170127173138007410.html

Artikel bei ciudaddetarifaalminuto (spanisch):
http://www.ciudaddetarifaalminuto.com/index.php/noticias/general/73336-ree-impulsara-un-estudio-detallado-en-los-calderos-de-voraces

AGADEN-Auszeichnungen Laurisilva und Atila (spanisch):
https://www.facebook.com/search/top/?q=agaden%20ecologistas

 

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