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Unsere Forschungsarbeit

Ausschau nach Walen

Seit 1998 erforscht unser junges Team die Vorkommen der Wale und Delfine in der Straße von Gibraltar. Neben einer Bestandsaufnahme wollen wir die Frage nach dem Woher und dem Wohin dieser Wanderer der Ozeane beantworten. Die Forschung soll unser Wissen vor Ort vertiefen und letztlich unsere Schutzforderungen untermauern. Überwacht werden unsere Forschungsprojekte von Prof. Dr. Patricia Holm (Mitglied des wissenschaftlichen Komitees der IWC), die als wissenschaftlich Verantwortliche im Stiftungsrat von firmm sitzt.

Unsere Forschung umfasst folgende Hauptbereiche:

  • Artenvielfalt (Beobachtung der hier vorkommenden Walarten und Protokollierung aller Sichtungen)
  • Photo-ID (Erkennen einzelner Individuen zur Bestimmung von Populationen und Wanderungen)
  • Mapping (Erfassen der Zusammenhänge zwischen Temperatur, Planktongehalt etc. hinsichtlich des Vorkommens diverser Walarten)
  • Nährstoff-Fluss (Plankton im Rahmen der ozeanischen Nahrungskette)

Die Straße von Gibraltar

Die Meerenge von Gibraltar ist ein besonderer Fleck. Lassen Sie uns erklären, warum sich trotz des enormen Schiffsverkehrs so viele Wale und Delfine in dieser Gegend aufhalten.

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Marinbiologische Exkursionen

Wir arbeiten eng mit der Universität Basel zusammen und organisieren Studien-Exkursionen für Studenten der Meeresbiologie. Hier ein Bericht über eine dieser Exkursionen:

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Veröffentlichungen

Die Ergebnisse unserer Forschungen präsentieren wir regelmäßig auf Fachkonferenzen, wie zum Beispiel der European Cetacean Society (ECS). Hier einige Beispiele:

  • Finn whales of Gibraltar (HighRes) von Jörn Selling
  • Long-finned pilot whales in the Strait of Gibraltar (HighRes) von Michael Casanova, Matthias Tobler

Ergebnisse

Dank unserer Forschung konnte in der Straße von Gibraltar schon einiges für die hier lebenden Wale und Delfine getan werden. So wurde im Februar 2007 vom spanischen Umweltministerium ein Tempolimit für die Meerenge beschlossen.

Die von uns bei den spanischen Behörden eingereichten Regulationen für ein respektvolles „Whale Watching“ werden hoffentlich eines Tages den Walen in allen spanischen Gewässern zugutekommen.